voll Schrecken: ohne das geringſte Mittel, um das Vor⸗ gebuͤrge zu kommen.
„Es macht keine Bewegung,“ erwjederte der Vater: „wahrſcheinlich iſt es von der Mannſchaft verlaſſen.“
Und an einem ſoſchen Tage, wie geſtern, ſagte Mor⸗
daunt: wo kein offenes Boot auf der See bleiben konnte,
ware es auch mit den beſten Seeleuten bemannt geweſen, die je ein Ruder gefuͤhrt haben, muͤſſen Alle untergegan⸗ gen ſeyn...
„Das iſt ſehr wahrſcheinlich,“ ſagte ſein Vater mit ernſter Faſſung:„und einſt ſpaͤter oder fruͤher, muͤßten doch alle untergegangen ſeyn. Was liegt daran, ob der Vogel⸗ ſteller, dem uſchts entgeht, ſie auf einmal von jenem zer⸗ truͤmmerten Verdeck weghaſchte, oder ob er ſie einzeln, wie der Zufall ſie ihm uͤberlieferte, in ſeine Krallen bekam? Was liegt daran? Das Verdeck, das Schlachtfeld haben eben die Gefahren fuͤr uns, wie unſer Tiſch und unſer Bett, und wir entgehen nur dem einen, um ein unbefrie⸗ digendes und ermuͤdendes Daſeyn fortzuleben, bis wir an dem andern ſterben. Ich wollte, die Stunde ware gekom⸗ men— die Stunde, deren Annaͤherung die Vernunft uns wuͤnſchen ließe, wenn nicht die Natur die Funcht davor uns ſo tief eingepflanzt haͤtte! Du wunderſt Dich uͤber ſol⸗ che Betrachtungen, weil das Leben Dir noch neu iſt. Ehe Du mein Alrer erreicht haben wirſt, werden ſie ſchon mit Deinen Gedanken verſchwiſtert ſeyn.“
Aber Vater, erwiederte Mordaunt: eln ſoſcher Wider⸗ willen gegen das Leben iſt doch nicht die natuͤrliche Folge eines vorgeruͤckten Alters?
„Bei allen denen, welche nur das wahrhaft Schaͤtz⸗ bare zu ſchaͤtzen wiſſen, ſagte Mertonn.„Diejenigen,
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