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Die Aufforderung des Herolds, der ihn um Rang, Namen und Abſicht fragte, beantwortete der frem⸗ de Ritter ſchnell und kuͤhn:„Ich bin ein guter und edler Ritter, und komme hieher, mit Lanze und Schwert die gerechte und geſetzmaͤßige Sache dieſer Jungfrau, Rebekka, der Tochter Iſaaks von York zu verfechten, zu behaupten, daß das uͤber ſie gefaͤllte Urtheil falſch und ungerecht iſt, und den Sir Brian de Bois Guilbert als einen Verraͤther, Moͤrder und Luͤgner auszuſordern; ſo wie ich dieß auf dieſem Kampfplatz mit Huͤlfe Gottes, unſrer lie⸗ ben Frauen und heiligen Georg, des guten Ritters mit meinem Leben gegen das ſeinige beweiſen will.“
„Der Fremde muß zuerſt darthun,“ ſprach Mal⸗ voiſin,„daß er ein guter, freigeborner Ritter iſt; der Tempel ſtellt keine Streiter gegen namenloſe Leute!“
„Mein Name,“ entgegnete der Ritter, den Helm aufſchlagend,„iſt ruͤhmlicher bekaͤnnt und meine Ab⸗ kunft edler und reiner, als die Deinige, Malvoiſin. Ich bin Wilfried von Ivanhoel
„Mit dir fecht' ich nicht,“ ſprach der Templer mit veraͤnderter, hohler Stimme.„Laß deine Wun⸗ den erſt heilen, und ſuche dir eln beſſeres Pferd; dann erſt werd’ ich's vielleicht fuͤr der Muͤhe werth halten, dir deine kindiſche Prahlerei auszutreiben!“
„Hal ſtolzer Templer,“ rief Ivanhoe,„h vergeſſen, daß du zweimal vor dieſer Lan


