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Anweſenden wollten ihm abreden, ſich mit einem ſo verdaͤchtigen Dokument zu befaſſen; allein Higg war entſchloſſen, ſeiner Wohlthaͤterinn zu dienen.„Sie hat meinen Leib gerettet,“ ſprach er,„und ich bin feſt uͤberzeugt, daß ſie meiner Seele keinen Scha⸗ den thut!“
„Ich will mir meines Nachbars Butham guten Klepper nehmen, und in York ſein, ſo ſchnell als Roß und Mann es vermoͤgen.“
Allein das Gluͤck wollte, daß er nicht ſo weif zu eilen brauchte; kaum eine Viertelmeile von der raͤ⸗ zeptorei ſtieß er auf zwei Reiter, die er an ihrer Kleidung und ihren hohen blauen Muͤtzen ſogleich fuͤr Juden erkannte. Als er naͤher kam, fand er in einem ſeinen alten Brodherrn Iſaak von York. Der Andere war der Rabbi Ben Samuel, und beide hat⸗ ten ſich der Praͤzeptorei ſo weit genaht, als ſie es wagen durften, da ſie vernahmen, daß der Großmei⸗ ſter eine Unterſuchung wegen eines Herenprozeſſes eingeleitet habe.
„Bruder Ben Samuel,“ ſagte Zſaak;„meine Seele iſt geaͤngſtiget, ich weiß nicht warum. Oft ſchon hat man ſich der Beſchuldigung der Schwarz⸗ kuͤnſtelei bedient, um unſrem Volke Boͤſes zuzufuͤgen.“
„Sei getroſt, Bruder,“ ſprach der Arzt;„Du
kannſt Dich ja mit den Nazarenern abfinden, da Du im Beſitz des ungerechten Mammons biſt, und leicht wird es Dir, ſie von der Strafe loszukaufen.


