150. Siebentes Kapitel.
Schilt meine Kunſt nicht Trug— der Schein thut Alles! Ihm dankt der Bettler ſeine Habe— Land,* Ihm Titel, Rang, Gewalt der glatte Höͤfling;
Der Mann der Kirch verſchmaͤht ihn nicht der Held
Schmuͤckt ſeinen Ruhm damit; Ein Jeder duldet,
Ein jeder nuͤtzet ihn— gar wenig gilt NN
In Kirche, Feld und Staat, wer ſich begnuget, 4— Zu ſcheinen, was er iſt.— So treibt's die Welt: 4
Altes Schauſpiel.
mit Brian de Bois Guilbert eng verbuͤndet.
Unter den ausſchweifenden und zuͤgelloſen Mitglie⸗ dern, deren der Tempelorden ſo manche zaͤhlte, ver⸗ diente Philipp von Templeſtowe eine ausgezeichnete
zmeiſters nicht ſo unerwartet er⸗* folgt, ſo haͤtte dieſer nicht die mindeſte Spur mangeln⸗ der Disciplin gefunden; obwohl uͤberraſcht und zum
i bert Malvoiſin die Strafpredigt Ehrfurcht und ſolchem Schein
traf ſo eilig Anſtalt in Abſtel⸗
—y
—
————


