Teil eines Werkes 
45. Band, Ivanhoe : 3. Theil (1827)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

147 mit den Beſten von ihnen kaͤmpfen, je einer gegen zwei in jedem gerechten Kampf.

Aber damit Ihr dazu faͤhig ſeid, ſprach Re⸗ bekka, leicht ſeine Schulter beruͤhrend,muͤßt Ihr Euch gelaßener und ruhiger verhalten.

Recht, Maͤdchen, ſagte Ivanhoe,ſo ruhig, als dieſe ſtuͤrmiſchen Zeiten nur immer es erlauben Cedric und ſein Gefolge aber?

Sein Haushoſmeiſter war vor kurzem hier, verſetzte die Juͤdinn,in groͤßter Eil gewiße Gelder fuͤr die Wolle von Cedrics Huͤrden in Empfang zu nehmen. Von ihm hoͤrte ich, daß ſein Gebieter und Athelſtane von Coningsburgh des Prinzen Wohnſitz in hoͤchſtem unmuth verlaſſen haben, und im Begriff waren, zur Ruͤckkehr nach ihrer Heimath aufzubrechen.

Ging eine Lady mit ihnen zum Bankett? fragte Wilfried.

Die Lady Rowena, antwortete Rebekka be⸗ ſtimmter, als er die Frage geſtellt hatte,die Lady Rowena ging nicht zu des Prinzen Feſtmahl, und iſt nun, wie der Haushofmeiſter uns berichtete, auf dem Nuͤckweg nach Rotherwood, mit ihrem Vormund Cedric. Und was Euren treuen Knappen Gurth

Ha! rief der Ritter;kennſt Du ihn beim Namen? wohl magſt Du ihn kennen, denn von Deiner Hand und, wie ich denke, durch Deine Groß⸗ muth erhielt ich erſt geſtern hundert Zechinen.

Sprecht nicht hiepon, fiel Rebekka ein, tief

10.