Teil eines Werkes 
45. Band, Ivanhoe : 3. Theil (1827)
Entstehung
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4 20 1 vermoͤchte. Die Gefangenen hatten ſich jedoch nicht lange ihrer Erfriſchungen erfreut, als ihre Aufmerk⸗ ſamkeit von dieſer ernſten Beſchaͤftigung durch die Toͤne eines Horns abgelenkt wurde, das vor dem Schloßthor erſcholl. Es erklang zu drei Malen mit ſolcher Gewalt, als wuͤrde es vor einem bezauberten Schloſſe von dem erkornen Ritter geblaſen, auf deſ⸗ ſen Toͤne Hallen und Thuͤrme, Bruͤckenkopf und Waͤlle, wie ein leichter Morgennebel, in ihr Nichts

zerfließen ſollten. Die Sachſen fuhren vom Tiſche auf und eilten ans Fenſter. Allein ihre Neugierde ward nicht befriedigt; denn die Fenſter gingen auf den Schloßhof und die Toͤne kamen von der auſſer⸗ ſten Wallumgebung her. Die Aufforderung ſchien in⸗ deſſen von Wichtigkeit; denn es ent und ogleich ein

. bedeutender Laͤrm. 5

3 weites Kapitel.

Mein Tochter mein Dukaten o mein Tochter! 2 o meine chriſtlichen Dukaten

Recht und Gericht! mein' Tochter! mein' Dukaten! . Der Kaufmann von Venedig.

Wir uͤberlaſſen es den ſaͤchſiſchen Haͤuptlingen, zu ihrem Mabhle zuruͤckzukehren, ſo bald ihre unbe⸗ friedigte Nehgier ihnen verſtattet, den Forderungen