Teil eines Werkes 
45. Band, Ivanhoe : 3. Theil (1827)
Entstehung
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heil verkuͤndende Antwort ſeines beleidigten Bruders zu uͤberbringen. Damals war es, daß die Mauern von Stamford und die durch die ungluͤcklichen Prophezeihun⸗ gen beruͤhmten Ufer des Welland Zeugen jenes ſchreck⸗ lichen Kampfes waren, in welchem nach unglaublichen Thaten der Tapferkeit der norwegiſche Koͤnig und Toſti ſammt zehntauſend ihrer tapfern Streiter den Tod fanden. Wer haͤtte gedacht, daß an demſelben ſtolzen Tage, an welchem dieſer Sieg erkaͤmpft ward, der naͤm⸗ liche Wind, der die ſiegenden Banner der Sachſen blaͤh⸗ te, die normaͤnniſchen Segel ſchwellen, und ſie nach der unſeligen Kuͤſte von Suſſer fuͤhren wuͤrde? Wer haͤtte gedacht, daß eben der Harold in wenigen Tagen ſelbſt nicht mehr von ſeinem Koͤnigreich beſitzen wuͤrde, als er in ſeinem Zorn dem norwegiſchen Heerfuͤhrer verhieß? Wer haͤtte gedacht, daß Ihr, edler Athel⸗ ſtane, der Ihr von Harolds Blut abſtammet, und daß ich, deſſen Vater wahrlich nicht der ſchlechteſte Vertheidiger der ſaͤchſiſchen Krone war, im derſel⸗ ben Halle, in welcher unſere Vorfahren ein ſolches Feſt⸗ mahl hielten, eines elenden Normanns Gefangene ſein wuͤrden.

Es iſt traurig genug, erwiederte Athelſtane,ab⸗ lein ich denke wir ſollen ſchon mit einem mäßigen Loͤ⸗ ſegeld davon kommen. Auf alle Faͤlle kann es nicht ihre Abſicht ſein, uns geradezu Hungers ſterben zu laſſen; und doch iſt es ſchon hoher Mittag, und ich ſehe keine Anſtalten zum Mittagsmahle machen. Seh⸗