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„Dreißig Zechinen, die mein Eigenthum ſind,“ ant⸗ wortete Gurth muͤrriſch.
„Verwirkt, verwirkt!“ ſchrien die Raͤuber.„Ein Sachſe mit dreißig Zechinen kehrt nuͤchtern aus der Stadt zuruͤck! Alles verwirkt, was er bei ſich hat!“
„Ich hielt es zuſammen, um mich frei zu kaufen!“ ſagte Gurth.
„Du biſt ein Eſel,“ fiel einer der Diebe ein.„Drei Flaſchen Doppelbier haͤtten Dich ſo frei gemacht, als 3 Deinen Herrn, ja noch freier, wenn er gleich Dir ein Sachſe iſt.“.
„Eine traurige Wahrheit!“ ſprach Gurth;„allein,
wenn dreißig Zechinen meine Freiheit von Euch erkau⸗ fen koͤnnen, ſo laßt meine Haͤnde los, ich will ſie Euch bezahlen.“ „alt!“ rief einer von ihnen, der eine Art von Herrſchaft uͤber die Andern auszuuͤben ſchien;„der Beutel, den Du da traͤgſt, enthaͤlt mehr Geld, als Du uns ſagteſt, wie ich durch Deinen Mantel fuͤh⸗ len kann.“
„Das gehoͤrt dem guten Ritter, meinem Herrn,“ antwortete Gurth,„und ich haͤtte kein Wort davon
geſprochen, waͤret Ihr mit dem Raube meines Eigen⸗ thums zufrieden geweſen.“
„Du biſt ein ehrlicher Kerl,“ erwiederte der Raͤuber; „ich ſtehe gut für Dich, und wie verehren nicht, wie ſichs gebuͤhrt, den heiligen Nikolas, wenn Deine dreißig Zechinen Dir nicht nnangetaldet bleiben, ſofern Du


