Teil eines Werkes 
43. Band, Ivanhoe : 1. Theil (1827)
Entstehung
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ſeine Augen mit Entſetzen gen Himmel wendend,ei⸗ ner Juͤdinn! Wir verdienten aus den Schranken hinausgeſteinigt zu werden, und noch zu jung bin ich fuͤr einen Maͤrtyrer. Ueberdieß ſchwoͤr' ichs bei mei⸗ nem Schutzpatron, ſie reicht der liebenswuͤrdigen Saͤch⸗ ſinn Rowena das Waſſer nicht.

Saͤchſinn oder Juͤdinn, antwortete der Prinz, Sachs oder Jud, welch ein Unterſchied? Ernennet Rebekka, und waͤr' es auch nur, die ſaͤchſiſchen Flegel zu aͤrgern.

Ein Murren erhob ſich jezt unter ſeinem eigenen, unmittelbaren Gefolge!

Dieß geht uͤber den Scherz, mein Gebieter! ſagte Bracy.Kein Ritter wird hier eine Lanze bre⸗ chen, wenn ihnen ſolch oͤffentlicher Schimpf angethan wuͤrde.

Es iſt uͤberdieß eine ganz muthwillige Beſchim⸗ pfung, ſagte einer der aͤlteſten Begleiter des Prin⸗ zen Johann, Waldemar Fitzzurſe;und wenn Ew. Ho⸗ heit ſie wirklich wagen, ſo muß ſie Euren Planen den groͤßten Eintrag thun.

Ich beſoldete Euch, mein Herr, ſprach Johann ſtolz ſein Roß baͤumen laſſend,als meinen Begleiter, nicht als meinen Rathgeber.

Mit gedaͤmpfter Stimme erwiederte Waldemar, diejenigen, welche Ew. Hoheit auf den Pfaden fol⸗ gen, die Ihr eingeſchlagen habt, erwerben das Recht des Rathgebers, denn Eure Sicherheit und Euer