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ſich um den Vorrang zu ſtreiten, deſſen ungeachtet
ſeineswegs antrieb, ſich in die Vorrechte der rei⸗ chen Sachſen einzudraͤngen.
„Auf, unglaͤubiger Hund, wenn ich's befehle,“ rief Prinz Johann,„oder ich will dir dein zaͤhes Fell abziehen und zur Satteldecke gaͤrben laſſen.“
So genoͤthigt begann der Jude die Stufen zu der obern Gallerie hinaufzuſteigen.
„Ich will doch ſehen, wer ihn zuruͤckzuweiſen wagt,“ ſprach der Prinz auf Cedric blickend, deſſen Stellung die Abſicht verrieth, den Juden hinabzuwerfen.
Dieſe Kataſtrofe ward durch den tolpiſchen Wam⸗ ba vermieden, der zwiſchen ſeinen Herrn und Iſaak ſpringend als Erwiederung auf des Prinzen Gebot entgegnete:„Zum Henker, das will ich thun,“ indem er vor des Juden Bart ein Stuͤck geraͤuchertes Schwei⸗ nefleiſch hielt, das er unter ſeinem Kleide verborgen hatte, um wahrſcheinlich, wenn das Turnier zu lange dauerte, ſeinen Hunger damit zu ſtillen.
Als er ſo den Gegenſtand des Abſcheues ſeines Stammes ploͤzlich unmittelbar vor ſeiner Naſe fand, waͤhrend der Narr zu gleicher Zeit ſein hoͤlzernes Schwert uͤber ihn ſchwang, fuhr der Jude zuruͤck und ſiel, die Stufen verfehlend, ruͤcklings die Treppe herab zur großen Beluſtigung der Zuſchauer, die in ein lautes Gelaͤchter ausbrachen, worein Prinz Johann und ſein Begleiter von ganzem Herzen mit einſtimmten.
„Gib mir den Kampfpreis Vetter Prinz!“ rief


