Teil eines Werkes 
43. Band, Ivanhoe : 1. Theil (1827)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

44½

zeit, deren Andenken Cedrie uͤberall ſo gerne aufrecht zu erhalten ſuchte. Die Hausflur beſtand aus Erde mit Lehm gemiſcht und zu einer feſten Maße ge⸗ ſtampft, wie man es heut zu Tage bei unſern Scheu⸗ nentennen findet; ungefaͤhr ein Viertel der Laͤnge des Gemaches war durch eine Stufe erhöht, und die⸗ ſer Raum, Dais genannt, ward nur von den Mit⸗ gliedern der Familie und den vornehmſten Gaͤſten eingenommen, zu dieſem Zwecke ſtand dort ein Tiſch, reich mit Scharlach bedeckt in der Breite des Zim⸗ mers, von deſſen Mitte der niedrigere und laͤngere Tiſch ſich bis in die Tiefe der Halle ausdehnte, an dem die Dienerſchaft und die untergeordnetern Gaͤſte ihren Platz einnahmen. Das Ganze hatte die Form eines T, oder jener alten Mittagstafeln, die zu glei⸗ chen Zwecken eingerichtet ſich noch jezt in den Kolle⸗ gien zu Orford und Kambridge finden. Maſſive Stuͤhle von ausgeſchnitztem Eichenholze ſtanden auf der Hohe des Dais, und uͤber dieſen Sitzen ſo wie uͤber dem erhoͤhteren Tiſche war eine Art von Thron⸗ himmel angebracht, der einigermaßen dazu diente, die Vornehmen, die dieſen Ehrenplatz einnahmen, ge⸗ gen Sturm und Regen zu ſchuͤtzen, der hier und da durch das ſchlechte Dach ſich Bahn zu machen wußte. Die Waͤnde des obern Theils der Halle waren, ſo weit jene Erhoͤhung reichte, mit Vorhaͤngen oder Gardinen, der Fußboden aber mit einem Teppich be⸗ deckt, auf dem eine Art von Srickerei in glaͤnzenden