Teil eines Werkes 
43. Band, Ivanhoe : 1. Theil (1827)
Entstehung
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ten ſich mit ſeiner Unregelmaͤßigkeit mit der Erinne⸗ rung, daß viele ſeiner geiſtlichen Bruͤder ſich dieſel⸗ ben Unordnungen zu Schuld kommen ließen, ohne durch beßere Eigenſchaften Erſatz dafuͤr zu geben. Unſern ſaͤchſiſchen Leibeigenen war alſo Prior Aymer nach ſeinem Thun und Treiben wohl bekannt, und gerne bezeugten ſie ihm ihre linkiſche, baͤuriſche Ver⸗ ehrung, wofur ſie ſein benedicite mes Fils(meinen Segen uͤber euch, geliebte Soͤhne) zum Lohn empfin⸗ gen. Die ſonderbare Erſcheinung ſeines Gefaͤhrten und ihrer Begleiter nahm jedoch ihre Neugierde ſo ſehr in Anſpruch, daß ſie kaum auf die Frage des Prior von Jorvaulr achteten, ob ſie nicht irgend ei⸗ ne Herberge in der Nachbarſchaft wuͤßten; ſo ſehr waren ſie uͤber die halb moͤnchiſche, halb ritterliche Erſcheinung des ſonnverbrannten Fremdlings und die ungewoͤhnliche Tracht und Bewaffnung ſeiner mor⸗ genlaͤndiſchen Begleiter erſtaunt. Wahrſcheinlich mochte die Sprache, womit der Segen ertheilt wor⸗ den und die Frage gethan ward, in den Ohren der ſaͤchſiſchen Landleute unangenehm, wenn auch nicht unverſtaͤndlich klingen. Deßhalb wiederholte alſo der Prior, die Stimme erhebend, ſeine Frage, indem er ſich der lingua fanca bediente, wie man jene aus normaͤnniſch franzoͤſiſch und angelſaͤchſtſch gemiſchte Sprache zu nennen pflegte:Ich fragte Euch, meine Kinder, ob ſich hier in der Naͤhe irgend ein freund⸗ licher Hauswirth beſinde, der um Gottes Willen