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67. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 33. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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So gehaͤſſig auch dieſes Betragen war, ſo ver⸗ aͤnderte es doch die Geſinnungen des Fuͤrſten gegen Napoleon nicht. Er betrachtete es als die Wirkung von Intriguen, welche die perſoͤnlichen Feinde beider, und die Feinde Frankreichs angeſtiftet hatten. Er ſah zudem nichts darin als einen Grad perſoͤnlicher Feindſeligkeit, der wie er glaubte, verſchwinden, und keinen Einfluß auf die politiſchen Beſchluͤſſe Schwe⸗ dens haben wuͤrde. Allein Napoleon, der blos ſei⸗ nem Haſſe Gehoͤr gab, und ihn nicht laͤnger zu uͤber⸗ fallen hoffte, weil er wußte, daß der Fuͤrſt, mit ſei⸗ nen Abſichten bekannt, jetzt auf ſeiner Hut ſeyn werde, wunſchte den Fuͤrſten in offene Feindſeligkeiten mit ihm zu verwickeln. Er ergriff die ſicherſte Methode zur Ausfuͤhrung dieſes Plans durch die Wegnahme Pommerns, weil er glaubte, dieſe ſchimpfliche Ver⸗ letzung der oͤffentlichen Treue werde den Fuͤrſten zwingen, den Schimpf zu raͤchen, der Schweden da⸗ durch angethan wurde, im Grunde aber gegen den Fuͤrſten perſoͤnlich gerichtet war. Um keinen Raum zum Zweifel in dieſer Sache zu laſſen, hatte der Kai⸗ ſer den Befehl gegeben, die Invaſion ſolle den 26. Ja⸗ nuar, am Geburtstage des Fuͤrſten, erfolgen; allein

1612 an, und wurde zu einigen Pribataudienzen zugelaſſen, in welchen er dem Fuͤrſten die Erklaͤrungen wiedecholte, die er fruͤher dem Baron von Rehauſen und dem Grafen von Engeſtyan gegeben hatte.