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67. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 33. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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96 ben, eine kuͤnftige Anklage gegen ſeinen Miniſter zu erheben; denn was den Umſtand betrifft, diß er von Talleyrand in einer Sache, an der ſeine eigenen Leidenſchaften einen ſo tiefen Antheil hatten, an der Naſe herumgefuͤhrt worden ſey, ſo iſt dieß durch⸗ aus mit allem, was von Napoleon aufgezeichnet iſt, ſo wie mit dem Karakter, und ſogar dem beſondern Vortheile ſeines Miniſters unvertraͤglich.

Nach dieſer langweiligen Eroͤrterung mag der Leſer vielleicht die wahre Urſache der außerordent⸗ lichen Gewaltthat zu erfahren wuͤnſchen. Napoleons Intereſſe ſchien keineswegs oder nur ſehr leicht be⸗ theiligt, da der Herzog von Enghien unter der gan⸗ zen bourboniſchen Familie von der Thronfolge am weiteſten entfernt war. Der Haß, den die That ohne irgend einen entſprechenden Vortheil erzeugen mußte, haͤtte, moͤchte es ſcheinen, fuͤr den ſtaats⸗ klugen und berechnenden Geiſt, den Napoleon ge⸗ woͤhnlich zeigte, ein hinlaͤnglicher Grund ſeyn ſollen, eine unnoͤthige Gewaltthat zu vermeiden; auch war ſein Gemuͤth von Natur keineswegs ſo wild, daß er ein Vergnuͤgen daran gefunden haͤtte, Ungluͤck zu ſtiften, oder Blut zu vergießen.

Alles das zugegeben, muͤſſen wir unſere Leſer erinnern, daß Napoleon, aus Politik ruhig und ge⸗ maͤßigt, von Tempergment wild und feurig war,