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der Herzog eine traurige aber umſtaͤndliche Denk⸗ ſchrift uͤber ſeine Einkerkerung, als eine Art von Tagebuch abgefaßt. In dieſer Urkunde ſteht kein Wort davon, daß er einen ſolchen Vrief geſchrieben habe. Drittens, da der Baron St. Jaques, der Secretaͤr des ungluͤcklichen Fuͤrſten, beſtaͤndig bei ſei⸗ nem Herrn war, bis derſelbe von Straßburg entfernt wurde, ſo war er in der Lage, ein foͤrmliches Zeug⸗ niß gegen die Behauptung, daß ein ſolcher Brief ge⸗ ſchrieben worden ſey, vorzubringen, weil er mit ihm haͤtte bekannt ſeyn muͤſſen, wenn er wirklich vorhan⸗ den geweſen waͤre. Viertens die Gensd'armen, wel⸗ che die wenigen Papiere des Herzogs ſammelten, und ein Verzeichniß derſelben verfertigten, wuͤrden nicht ermangelt haben, ein ſolches Dokument zu ſichern, wenn, wie wir zuvor geſagt haben, ein ſolches Do⸗ kument zu ſichern geweſen waͤre.
Aus allen dieſen Gruͤnden muß die Geſchichte des unterdruͤckten Briefes, vom Anfange bis zum Ende, als eine reine Erdichtung betrachtet werden, die den Zweck hatte, Napoleon von einer That frei⸗ zuſprechen, die, wie er ſelbſt einſah, allgemein als ein großes Verbrechen betrachtet wurde, und den Haß auf Talleyrand zu waͤlzen, deſſen thaͤtige Dienſte zu Gunſten der koͤniglichen Familie ſein Herr weder ver⸗ geſſen noch verzeihen konnte.


