26 Skellung ſah, zweifelte er nicht, daß er gefangen ge⸗ halten werde. Er nahm ſogleich einen Stuhl, ſetzte ſic nieder, und gab Lefebvre ein Zeichen, ein Glei⸗ ches zu thun; Lefebvre zoͤgerte, aber ein Blick von Buonaparte ermuthigte ihn; er ſetzte ſich, auf Buo⸗ naparte blickend, ehrfurchtsvoll nieder. Der Letztere wandte ſich nun an Bernadotte, und ſagte in verlege⸗ nem Tone:„warum ſind Sie nicht in Uniform?“ Als Vernadotte antwortete:„ich bin nicht in Dienſt,“ ſo erwiderte Buonaparte:„Sie werden es ſogleich ſeyn.“„Ich denke nicht,“ ſagte Bernadotte. Buo⸗ naparte erhob ſich, nahm Bernadotte bei der Hand, und fuͤhrte ihn in ein anſtoßendes Zimmer.„Dieſes Direktorium regiert ſchlecht,“ ſagte er:„es wuͤrde die Republik zerſtoͤren, wenn wir nicht Sorge fuͤr ſie truͤgen. Der Rath der Aelteſten hat mich zum Kom⸗ mandanten der Stadt Paris, der Nationalgarde und aller Truppen der Diviſion ernannt. Entfernen Sie ſich, legen Sie Ihre Uniform an, und treffen Sie mich in den Tuilerien, wohin ich mich jetzt begebe.“
Als Bernadotte dieß ablehnte, ſagte Buonaparte: nich ſehe, Sie glauben auf Moreau, Bournonville und andere Generale rechnen zu koͤnnen; Sie werden ſie alle— ſelbſt Moreau nicht ausgenommen— zu mir kommen ſehen,“ und ſehr ſchnell ſprechend, nannte er ungefaͤhr dreißig Mirglieder des Raths der Aelte⸗ ſten, die Bernadotte fuͤr die groͤßten Freunde der


