Teil eines Werkes 
66. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 32. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
Einzelbild herunterladen

die ſich ſo wichtigen und doch ſo raͤthſelhaften Krank⸗ heitsfall zu geben, wofern ihn nicht erlaubt wuͤrde,

20

Shortt, Arztes der Landtruppen, und des Dr. Mit⸗ 2ll, Wundarztes des Flaggenſchiffs, wurden in An⸗ ch genommen. Dr. Shortt fand jedoch fuͤr gut, Wurde ſeines Berufes zu behaupten, und wei⸗ ſich, eine Meinung üͤber einen an und fuͤr

een Kranken zu ſehen und zu unterſuchen. Die

Offiziere von Napoleons Haushalt entſchuldigten ſich mit der Erklaͤrung, der Kaiſer habe ihnen den ge⸗

meſſenſten Befehl gegeben, keinem enaliſchen Arzte

3 zu erlauben, ſich ſeinem Sterbebette zu naͤhern,

Dr. Arnott ausgenommen. Sie ſagten, ſie wuͤrden, wenn er auch den Gebrauch der Sprache verloren haͤtte, den Blick ſeines Auges nicht ertragen koͤn⸗ nen, wenn er es auf ſie wuͤrfe, um ſie fuͤr ihren Ungehorſam zu beſtrafen.

Um zwei Uhr deſſelben Tages empfieng ee durch den Prieſter Vignali die letzte Oelung. Einige Ta⸗ ge zuvor hatte Napoleon ihm die Art erklaͤrt, auf welche er ſeinen Leichnam in einem mit Fackeln er⸗ leuchteten Zimmer, oder wie die Katholiken ſich ausdruͤcken, in einer chambre ardente zur Schau ausgeſtellt wiſſen wollte.Ich bin, ſagte er in der⸗ ſelben Phraſe, die wir fruͤher angefuͤhrts haben, weder ein Philoſoph, noch ein Arzt. Ich glaube an Gott und verehre die Rellgion meines Vaters. Es kann nicht Jedermann ein Atheiſt ſeyn. Ich