7 unternehmen, in das er ſich jetzt einließ, um Na⸗ poleon von St. Helena zu befreien, war ſicherlich ein ſehr ſonderbares. Ein unter der See gehendes Fahrzeug, d. h. ein Schiff, das eine Zeit lang un⸗ ter das Waſſer verſenkt und durch die Loswickelung gewiſſer Gewichte nach Belieben wieder in die Hoͤhe gebracht werden kann, ſollte das Mittel zur Aus⸗ uͤhrung dieſer Unternehmung ſeyn. Man glaubte, dis Schiff werde, wenn man es den Tag uͤber un⸗ ter Waſſer halte, der Bemerkung der brittiſchen Kreuzer entgehen, und ſich, wenn es bei Nacht wie⸗ der in die Hoͤhe gebracht werde, dem bewachten Felſen naͤhern koͤnnen, ohne entdeckt zu werden. Man fieng wirklich an, das Schiff auf einer der Werſten ker Themſe zu erbauen; allein die britti⸗ ſche Regiemug nahm es weg, weil die Eigenthuͤm⸗ lichkeit ſeinis Baues ihren Verdacht erregt hatte. Dieſe und andere, die wir nennen koͤnnten, waren ſehr gefaͤhrliche und gewagte Unternehmun⸗ gen; allein doch darauf berechnet, die Wachſamkeit rege zu erhalten; denn in jedem Falle, in welchem große natuͤrliche Schwierigkeiten durch ſolche Un⸗ ternehmungen uͤberwunden worden ſind, geſchah dieß, weil man zu ſehr auf dieſe Schwierigkeiten vertraute. Allein waͤhrend ſolche unſichere Mittel zur Flucht in Vorſchlag gebracht wurden, entſchwand genheit verloren gleng. Wir haben jedoch dieſe Geſchichte nirgends ſicher verbürgt gefunden.
Teil eines Werkes
66. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 32. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
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