12²7— Befreiung Napoleons geſchaͤrft; und die Geldſum⸗ men, welche ihm und ſeiner Familie zu Gebore ſtanden, machten es gefaͤhrlich, auf die natuͤrliche Sicherheit der Inſel zu vertrauen. Es iſt auch be⸗ merkenswerth, daß Napoleon, waͤ hrend er die Ve⸗ fretung von den Beſchraͤnkungen, uͤber die er ſich beklagte, als ein Recht verlangte, nie Verwilligun⸗ gen von ſeiner Seite durch das Anerbieten ſeines Wortes oder auf andere Art vorſchlug, die jene Be⸗ ſchraͤnkungen,, welche er aufgehoben wiſſen wollte, durch eine ſittliche Buͤrgſchaft einigermaßen hatte erſetzen koͤnnen. Um ſich gleichwohl in einem gewiſ⸗ ſen Grade nach der Hartnaͤckigkeit ſeines Gefangenen zu bequemen, gab Sir Hupſon Lowe zu, daß der britti⸗ ſche Ofſizier, deſſen Pflicht es war, uͤber die Ge⸗ geywart Napoleons zu Longwood Bericht abzuſtatten, bloß gehalten ſeyn ſollte, ſich durch ſolche mittel⸗ bare Gelegenheiten, welche ihm Buonayartes Spa⸗ zierengehen in dem Garten oder ſein Erſcheinen aim Fenſter darbieten mochten, von derſelben zu uͤber⸗ zeugen, und in ſolchen Faͤllen war ihm befohlen ſeine Perſon verborgen zu halten. Auf dieſe Art vergiengen Tage, ohne daß ein regelmaͤßiger Bericht uͤber dieſen hoͤchſt wichtigen Punkt abgeſtattet wur⸗ de, wofur Sir Hudſon Lowe im hoͤchſten Grade ver⸗ antwortlich geweſen ſeyn wuͤrde, weun eine Flucht bewerkſtelligt worden waͤre. In Dr. Antomarchi's Werk kann der Leſer Beiſplele von den beſoukern
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65. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 31. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
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