Eine andere Beſchwerde, die Napoleon mit gro⸗ ßer Hartnaͤckigkeit fuͤhrte, war die, daß der Gouver⸗ neur von St. Helena nicht als bloßer Beamter, mit der Obliegenheit, fuͤr die genaue Befolgung der aus England erhaltenen Inſtrukkionen zu ſorgen, auf die Inſel geſetzt worden war, ſondern als ein Eeſetzgeber, der ſelbſt die Macht beſaß und ausuͤbte, die zur ſichern Bewachung ſeines Gefangenen ge⸗ troffenen Einrichtungen zu aͤndern, ſie zuruͤck zu nehmen, zu ſuſpendiren und wieder einzufuͤhren. Hierauf muß geantwortet werden, daß dem Gouver⸗ neur, der einem ſo wichtigen Amte vorſtand, und ſich in einer ſo großen Entfernung von der urſpruͤng⸗ lichen Quelle ſeiner Macht befand, nothwendig ei⸗ nige willkuͤhrliche Gewalt zugeſtanden werden mußte, da Faͤlle vorkommen mußten, in denen er, je nach den zufaͤlligen Umſtaͤnden und Vorfaͤllen, zu handeln haͤtte, und es unumgaͤnglich nothwendig war, daß er die Macht beſaß, dieß zu thun. Es muß auch be⸗ dacht werden, daß die Inſtruktionen des Staatsſe⸗ kretaͤrs verſchieden ausgelegt werden konnten; und es wuͤrde in dieſem Falle eben ſo außergewoͤhnlich als nachtheilig geweſen ſeyn, wenn der Gouverneur nicht befugt geweſen waͤre, die Erklaͤrung anzuneh⸗ men, welche die Umſtaͤnde verlangten; oder, wenn er genoͤthigt geweſen waͤre, ſich mit ſeinem Gefan⸗ genen uͤber den Punkt zu ſtreiten, und, was ein bloßer Beamter haͤtte thun muͤſſen, zu warten, bis
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