Teil eines Werkes 
174. Bändchen = Neue Folge, 24. Bändchen (1830) Walter Scott's Leben
Entstehung
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von weitem kenntlich, und es reichte hin, ſeine Stimme ein einziges Mal gehoͤrt zu haben, um ſie für immer zu kennen, denn er hatte etwas Stammelndes in ſeiner Sprache, und vorzüg⸗ lich ſtieß er bei dem Buchſtaben R gerne an, was ihm indeſſen gar nicht übel ſtand. In einer Geſellſchaft von wenigſtens hundert Män⸗ nern fand man keinen engeren Hut, als den ſeinigen, und dieſer paßte keinem andern Kopfe. Er liebte männliche Uebungen zur Stärkung der Körperkraft. In ſeiner Jugend war er der

Geſchickteſte in allen Spielen, und immer der

Erſte bei irgend einem luſtigen Streiche. Seine Geſundheit blieb bis zum Jahre 1820 vortreff⸗ lich; von dieſer Zeit an wurde er oft von Ma⸗ genkrämpfen und Seitenſtechen angefallen. Sehr gerne ritt er, und trug dann gewöhnlich einen kurzen Rock und weite Pantalons, ſein Lieb⸗ lingspferd war ein kleines lebhaftes Thier von Galloway. Der ſteilſte Berg hielt ihn nicht an, das tiefſte Waſſer erſchreckte ihn nicht bei dieſen Spazierritten. Oft auch erging er ſich W. Scott's ſaͤmmtl. Werke, 1248 Boͤchn. 6