nach dem milden Himmelsſtriche Jlaliens. Die Regierung hievon unterrichtet, bot dem kranken Saͤnger ſogleich ein Schiff an; er verließ ſein geliebtes Abbotsford ſehr traurig, denn er fürchtete, es nimmer zu ſehen und gieng vor⸗ erſt nach London. Dort wurde er mit der größten Auszeichnung empfangen, und nachdem er in ſeinem letzten Romane, den er ankündigte („The Castle dangerous«;— erſchien mit „Count Robert of Paris“ wenige Monate vor ſeinem Tode)— der Welt eine Art von Lebe⸗ wohl geſagt hatte, ſegelte er nach Italien. Einen Augenblick ſchien er unterwegs wieder neu auf⸗ zuleben; aber die ſchöne Hoffnung war nur vorübergehend. In Neapel angekommen, be⸗ fand er ſich ſo übel, daß er der Ehrenbezeu⸗ gungen, die man ihm bereitet hatte, nicht theil⸗ haftig werden konnte. Von hier gieng er nach Rom; aber mitten unter den Wunderwerken der Kunſt, nach deren Anblick er ſo oft ſich geſehnt, ſeufzte er nur nach den heimiſchen Uſern der Twed; denn er fuhlte ſeine Kräfte täglich
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174. Bändchen = Neue Folge, 24. Bändchen (1830) Walter Scott's Leben
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