— 69— die Maske fallen machten, unter der ich viele Jahre hindurch in ſo großem Maße die Gunſt des Publikums genoß. Durch den Erfolg meiner literariſchen Arbeiten war ich in den Stand ge⸗ ſetzt, mich den Einfällen hinzugeben, die man bei einer zurückgezogenen Perſon in meinen Verhält⸗ niſſen vorausſetzt. In der Feder dieſes namen⸗ loſen Romanſchreibers ſchien ich gleichſam eine heimliche Geld⸗ und Perlenquelle zu beſitzen, wie ſie dem Reiſenden in der Sage des Oſtens ver⸗ liehen war, und ich glaubte ohne Unklugheit mich weit größeren Ausgaben überlaſſen zu können, als mein ererbtes Vermögen nebſt einem mäßigen Staatseinkommen geſtattet hätte. Ich kaufte, baute und pflanzte, und, wie die Welt, ſo glaubte auch ich im Beſitze eines artigen Vermögens zu ſeyn. Meine Reichthümer waren indeß, wie an⸗ dere Reichthümer dieſer Welt, Zufällen unter⸗ worfen, die ihnen endlich Flügel gaben zu entflie⸗ hen. Das vielen Zweigen des Handels und der Juduſtrie ſo verderbliche Jahr 1825 verſchonte auch den Buchhandel nicht, und der plötzliche
Teil eines Werkes
174. Bändchen = Neue Folge, 24. Bändchen (1830) Walter Scott's Leben
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