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Schrifſtellers ſo oft verwelken machen. Mit welcher edlen Strenge er dieſem Entſchluſſe durch ſein ganzes Leben gefolgt und mit welcher zarten Beſcheidenheit er namentlich das Talent der Welt enthüͤllte, das ihm die Natur in ſo reichem Maße verliehen hatte, wird aus dieſen Blättern klar hervorgehen.
Als er die Advokatur aufgegeben hatte, war die erſte Frucht ſeiner ſchriftſtelleriſchen Thäͤtig⸗ keit ſein„Lay of the last Minstrel,“ welches 1805 erſchien. Dieſes Lied des letzten Minne⸗ ſängers iſt eines der herrlichſten Werke, welche die Dichtkunſt je erzeugte, und darum ſtieg auch Walter Scott'’s Dichterruhm mit über⸗ raſchender Schnelligkeit. In ſeinen ſpäͤtern Schriften hat er wohl auch des Erhabenen und Ergreifenden viel geliefert, aber das, was im Minſtrel unſere Einbildungskraft gefangen nimmt, bald das Majeſtätiſche, ja Wilde der Schilderung, bald die ſeltene Anmuth, Neuheit und Friſche der Gedanken, der zauberiſche Reiz der Diction, die klaſſiſch reine Sprache voll Wohllaut und Kraft,— Alles dieß iſt von


