und des lauteſten Beifalls ausbrachen. Der Angeſchuldigte wurde vollkommen freigeſprochen, unnd heute noch erinnern ſich diejenigen, die da⸗ mals das Glück hatten, ihn zu hören, der leb⸗ haften Aufregung, die Walter Scott bei ihnen hervorgebracht hatte.—
Um ſein Leben mehr zu regeln, und ſeiner Thaäͤtigkeit wie ſeinen Arbeiten auch einen Zweck für ſich ſelbſt zu geben, verehlichte er ſich im Jahre 1798 mit Miß Carpenter und kaufte ſich zu Edinburg ein Haus. Seine Gattin, eine höchſt liebenswürdige Dame, brachte ihm einiges Vermögen zu und gebar ihm àA Kinder.
Im Jahre 1799 gelang es dem Einfluſſe ſeiner
Familie, daß Scott zum Sherif der Graf⸗ ſchaft Selkirk mit einem Gehalte von 300 Pfund Sterling ernannt wurde. Seine Ge⸗ ſchicklichkeit, dieſes Amt zu verſehen, wurde auf verſchiedene Weiſe beſprochen; ſo viel iſt in⸗ deſſen gewiß, daß er einen bewunderungswür⸗ digen Scharfſinn, ja die größte Schlauheit zeigte, wenn es darauf ankam, Angeſchuldigte und Zeugen auszuforſchen und das Wahre von


