für Jahrhunderte unerſetzlich iſt; denn die Na⸗
als hoher menſchlicher Tugenden ſey;— wenn endlich ſein dreißigjähriges Autorleben Schöpfun⸗ gen hervorrief, die beinahe unmittelbar nach ihrem Erſcheinen in alle Sprachen der civiliſtr⸗ ten Welt übertragen wurden, und fortwährend den Leſern das höchſte Vergnügen gewähren: ſo iſt ein ſolcher ſeltener Gelehrter, ein ſolcher,
wir möchten ſagen„Univerſal⸗Dichter und Schrift⸗
ſteller,k⸗— ſo iſt Walter Scott, denn wer möchte ihn in dieſen Beziehungen verkennen!? — gewiß eines unvergänglichen Ruhmes, eines ſtets gefeierten Andenkens würdig!— 4 Der große Dichter wandelt ſeit wenig Mon⸗ den nicht mehr unter uns; der weite Kreis ſei⸗ nes zauberähnlichen ſchriftſtelleriſchen Wirkens hat ſich für immer geſchloſſen und wohl wird kein anderes irdiſches Talent ſo bald in die Laufbahn ſeines Ruhmes treten! Schmerzlich fühlbar iſt daher der Verluſt eines ſolchen Men⸗ ſchenlebens; tief betrübend die Vergänglichkeit eines ſolchen Geiſtes; ja um ſo größer dieſer Verluſt für die Wiſſenſchaft, als er vielleicht


