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der es nicht abſchlagen konnte, den angeklagten Officier auszuliefern. Schill, der jetzt die Ausfuͤhrung ſeines Vorhabens beſchleunigen mußte, ſtellte ſich ſofort an die Spitze ſeines Regiments, das von ſeinem Geiſte beſeelt war, und zog aus Berlin, um die Unabhaͤngis⸗ keit ſeines Vaterlandes auszurufen. In ſeinen mili⸗ tariſchen Bewegungen zeigte er ſich eben ſo behend als gewandt, und brachte bald eine kleine Armee von 5000 oder 6000 Mann zuſammen, mit der er ſich einiger Staͤdte und der kleinen Feſtung Domitz be⸗ maͤchtigte.
Katt, ein anderer Inſurgent, ſtellte ſich zu Caſſel an die Spitze eines Aufſtandes, und ein noch furcht⸗ barerer Chef, durch ſeine Geburt, ſeine Tapferkeit und ſein Ungluͤck gleich ſehr ausgezeichnet, erſchien auch im Felde.
Dieſer Chef war der Herzog von Braunſchweig⸗ Oels, ein Sohn deſſen, der zu Jena toͤhtlich verwun⸗ det wurde. Dem jungen Fuͤrſten ſchwebte noch immer ſein Vater vor Augen, dem Napoleons Feindſchaft nicht einmal eine Stunde Zeit goͤnnen wollte, um in ſeinem Palaſte zu ſterben. Der Ausbruch des Krie⸗ ges zwiſchen Frankreich und Oeſterreich ſchien ihm den Weg zur Rache bahnen zu wollen. Der Herzog machte ſich verbindlich, ein Truppenkorps fuͤr Oeſter⸗ reich zu ſtellen, und erhielt die dazu noͤthigen Geld⸗


