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des Generals Lannes, der zu dieſem Zwecke bei Wels uͤber die Traun gegangen war. Allein Maſſena, ent⸗ weder von ſeiner Hitze hingeriſſen, oder aus unde⸗ dingtem Gehorſam gegen die Befehle des Kaiſers, oder auch aus Furcht, Lannes moͤchte zu ſpaͤt kommen, zu einer Zeit, wo jeder Augenblick im Preiſe ſtieg, weil in jedem Augenblick eine Vereinigung zwiſchen dem Erzherzog und dem General Hiller zu Stande kommen koͤnnte— verſuchte das verzweifelte Wage⸗ ſtück, den öſterreichiſchen General mit Gewalt aus ſeiner Stellung zu werfen, und dieſes Wa ſuͤck ge⸗ lang ihm auch.
General Hiller zog ſich nach St. Poͤlten zuruͤck, ging dann auf der Bruͤcke von Mautern, die er hinter ſich abtragen ließ, uͤber die Donau, um ſich mit dem Erzherzog Karl zu vereinigen, ſo daß jetzt die Straße nach Wien auf dem rechten Donauufer den Franzoſen offen ſtand. Napoleon beſchleunigte ſeinen Vormarſch, um wo moͤglich dem Erzherzog den Vorſprung nach Wien abzugewinnen; doch uͤbereilte er ſich dabei nicht, und ergriff die noͤthigen Maaßregeln, um ſeine Opera⸗ tionslinie ſicher zu ſtellen.
Die eigentliche Stadt Wien iſt mit den alten Feſtungswerken umgeben, die im Jahre 1685 die Be⸗ lagerung der Tuͤrken aushielten. Ein aͤußerer Wall, der nicht ſo ſeſt iſt, aber doch von einer großen
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