33— befehl einer proviſoriſchen Junta, an deren Spitze der Biſchof von Opotto ſtand. Die Flamme griff rechts und kinks und in jeder Richtung um ſich; und über⸗ all, wo die Franzoſen nicht uber eine uͤberlegene be⸗ waſfnete Macht verfägen konnten, war das Land im Aufſtande gegen ſie. Dieß geſchah jedoch nicht ohne viel Blutvergießen. Die Franzoſen zogen, unter dem Kommando von Loiſon, aus der Grenzfeſtung Almeida, um den Aufſtand zu Oporto zu unterbruͤcken; aber General Silviera, ein vorkugieſiſcher Ehelmann, der ſich ſelbſt an die Spitze des bewaffneten Volks geſtellt hatte, that dem Feinde auf ſeinem Marſche ſo dielen Ab⸗ bruch, daß er ſein Vorhaben aufgeben und nach Al⸗ meida zuruͤckkehren mußte, vbzleich er 000 Mann ſtark war. Zu Beia, Leiria, Evora und andern Maͤtzen wußten die Franzoſen den Widerſtand der Burger und Bauern zu uͤberwaͤltigen; um Schrecken zu verhreiten, wurden in dieſen ungluͤcklichen Staͤdten und Bezitken blutige militariſche Hinrichtungen veranſtaltet. Aber die Unmenſchlichkeit der Sieger diente nur, die An⸗ zahl und den Grimm ihrer Feinde zu vermehren. Leute, deren Haͤuſer man verbrannt, deren Weinberge man verwuͤſtet, deren Weiber man geſchaͤndet hatte, konnten nur auf Rache ſinnen, und uͤberall, wo hie Portugieſen ſich im Vortheil fanden, ermangelten ſie nicht, dieſe zu nehmen. 3
Hätte Innot ſeine ganze Macht gegen die Inkar⸗ genten verwenden koͤnnen, ſo wuͤrde dieſet unſelige W. Scort's Werke. LlI. 3
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