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Platz durch einen Handſtreich zu nehmen, wurden
aber mit großem Verluſte zuruͤckgeſchlagen. Nachdem ſie ſich verſtaͤrkt und ſich mit Moͤrſern verſehen hatten, gingen ſie am 2 ten bei ihrem Angriff regelmaͤßiget zu Werke, und es gelang ihnen, ſich der B. vorſtadr, Terrero geuannt, zu bemaͤchtigen. Hierauf ſchloßen ſie die Stadt enger ein, uͤberſchutteren dieſelbe mit Bomben, nid verſuchten waͤhrend des dadurch verurſachten Bra ndes einige Thore zu ſtuͤrmen und in die Stadt einzudrihr⸗ gen. Allein die ganze Bevoͤlkerung von Suragoͤſſa warf ſich ihnen entgegen— kein Stand, kein Alter, kein Geſchlecht entzog ſich dieſer heiligen Pflicht, die Möͤnche fochten neben den Laien, und manche Weiber zeigten einen mehr als maͤnnlichen Muth.
Leſebvre ergriemte über die W. theid gumg eines Platzes, der nach allen Kriegsregein nnhalihar war. Er hieit ſich auch ſeinerſeits jetzt n t mehr an dieſe Regeln und bereitete ſeinen druppen en unermeßlichen Verluſt durch die wiederholten V ſuche, den Platz mit dem Bajonet zu nehmen. Indeſſen ging den Buͤrgern allmaͤhlig die Munition aus— aber ſie lern⸗ ten in der Noth ſelbſt Schießpulver verfertigen. Der Hunger ſtellte ſich ein— man ertrug ihn. Seu⸗ chen lichteten die Reihen der Vertheidiger—die Ueberlebenden erſetzten willig die Abgegangenen. Es half den Franzoſen zu nichts, daß ſie ſie ſch des großen
Kloſters Santa Engracia bemaͤchtigten, und dadurch
in der Stadt ſelbſt feſten Fuß gewannen. Der fran⸗


