dert worden war. Savarv, der, wſe wir geſehen, Ferdinanden zu der unſeligen Reiſe nach Bayonne be⸗ redet hatte, blieb als Oberbefehlshaber zu Madrid, und bemuͤhte ſich durch die kraͤftigſten Maßregeln, dem Aufſtunde ein Ende zu machen, der jetzt uͤberall, wo die Franzoſen nicht eine entſchiedene Uebermacht hat⸗ ten, ausgebrochen war. Wir koͤnnen den Charakter, den der Krieg gleich anfangs annahm, nur andenter, und muͤſſen uns begnuͤgen, nur die wichtigſten Vor⸗ faͤlle deſſelben zu berichten.
Weislich hatten die ſpaniſchen Junten ihren Lands⸗ leuten empfohlen, ſich in kein allgemeines Gefecht ein⸗ zulaſſen— die verſchiedenen Vortheile ihres Bodens zu benuͤtzen und der angreifenden Armee Abbruch zu thun— auf den Flanken und im Ruͤcken derſelben zu operiren, ihre Communicationen zu faſſen— und den Feind in einen Poſtenkrieg zu verwickeln, in wel⸗ chem der eingeborne Scharfſchuͤtze durch ſeinen Muth und uatuͤrlichen Inſtinkt gegen den abgerichteten und eingeuͤbten Soldaten mehr vermag, als von den Kriegs⸗ kuͤnſtlern zu allen Zeiten hat zugegeben werden wol⸗ len. So trefflich dieſer Plan aber auch angelegt war, und obgleich er in allen Faͤllen, wo er befolgt wurde, ſich als vorzuͤglich bewaͤhrte, ſo ward es doch auch in manchen Faͤllen den ſpaniſchen Anfuͤhrern nachgerade unmoglich, groͤßere Gefechte zu vermeiden, in welchen ſte dann nothwendig den Kuͤrzern zogen und großen Verluſt erliten. Der Charakter der Inſurrektions⸗


