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64. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 30. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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gleiten. Waͤhrend er ſich auf dieſer Inſel befand, nahm er weniger Antheil an Napoleons Klagen und Streitigkeiten mit dem Gouverneur, als die Gene⸗ rale Bertrand und Montholon oder Graf Las Caſes; vermied jeden Anſchein geheimer Unterhandlung mit den Einwohnern, und wurde von Sir Hudſon Lowe als ein tapferer und biederer Soldat betrachtet, der ſeinem Kaiſer im ungluͤcke folgte, ohne irgend einen Antheil an jenen Handlungen zu nehmen, die der Gouverneur als ſeiner eigenen Gewalt nachtheilig betrachtete. Als ſolcher iſt er in Sir Hudſon's De⸗ peſchen an ſeine Regierung einfach karakteriſirt. Dieſer Offizier hatte in Frankreich eine Mutter und eine Schweſter zuruͤckgelaſſen, die er zaͤrtlich liebte und von welchen er eben ſo zaͤrtlich wieder ge⸗ liebt wurde. Die Anhaͤnglichkeit an dieſe geliebten Verwandten und ihr liebevoller Wunſch, daß er ſich wieder mit ihnen vereinigen moͤchte, erregte in Ge⸗ neral Gourgand das Verlangen, ſein Vaterland wie⸗ der zu beſuchen, und ſein Entſchluß war um ſo ſtaͤr⸗ ker, als ſich verſchiedene Eiferſuͤchteleien und Miß⸗ verſtaͤndniſſe zwiſchen ihm und dem Grafen Bertrand einſchlichen. Unter dieſen Umſtaͤnden bat er den Gouverneur um die Erlaubniß, nach London zuruͤck⸗ zukehren, was ihm auch geſtattet wurde. Ehe er St. Helena verließ, wurde er ſehr mittheilend gegen Sir Hudſon Lowe und den öſterreichiſchen Bevoll⸗ maͤchtigten, Baron Stuͤrmer, in Betreff der gehei⸗