Teil eines Werkes 
64. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 30. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
Einzelbild herunterladen

—

81 theil an der Hartnaͤckigkeit hatten, mit der er auf ſolche ſtrenge Gebraͤuche hielt, worauf Souveraine von aͤlterer Abkunft und unbeſtreitbarem Titel keinen be⸗ ſondern Werth legen, ſo wird doch nicht daraus folger, daß eine Perſon von ſeinem hohen Sinne und ſeiner Faͤhigkeit haͤtte befriedigt werden koͤnnen, ſelbſt wenn man ihm alle Zeichen aͤußeren Einfluſſes, mit de⸗ nen man den Großmogul ehrt, unter der Bedin⸗ gung bewilligt haͤtte, daß er, gleich den ſpaͤtern Nach⸗ koͤmmlingen Timurs, immer noch ein ſtrengbewachter Gefangener bleiben ſolle.— Bei dem hartnaͤckigen Anſpruche, den er auf den Namen eines Souverains machte, hatte er die Abſicht, die dieſem Titel an⸗ haͤngenden Vorrechte zu verlangen. Er hatte bereits in Elba erfahren, was fuͤr ein Nutzen aus der Er⸗ richtung einer Scheidewand der Etikette zwiſchen ſei⸗ ner Perſon und jedem laͤſtigen Beſucher gezogen werden koͤnne. War er einmal als Kaiſer aner⸗ kannt, ſo folgte natuͤrlich daraus, daß er in jedem Punkte als ſolcher zu behandeln war, und auf dieſe Art wuͤrde es unmoͤglich geworden ſeyn, jene Ver⸗ fuͤgungen zu vollziehen, die zu ſeiner ſichern Bewa⸗ chung unumgaͤnglich nothwendig waren. Ein ſol⸗ cher Standpunkt, wenn man ihn einmal zugegeben hätte, wuͤrde Napoleon einen Hauptgrund ge⸗ gen jede Vorſichtsmaßregel an die Hand gegeben haben, die man zur Verhinderung ſeiner Flucht

haͤtte ergreifen koͤnnen. Wer hoͤrte je von einem W Scott's Werke. LXIVv. 6