Teil eines Werkes 
61. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 27. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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war vorhanden, der nicht nur kie Gemuͤther derje⸗ nigen bewegte, welche revolutionsſuͤchtig, oder wie die Roͤmer es hießen, cupidi novarum rerum wa⸗ ren, ſondern auch ſolcher, welche, auf die Wohlfahrt Frankreichs treu bedacht, es unter dem Schutze eines legitimen Monarchen im Genuß ſeiner natfonellen Freiheit zu ſehen wuͤnſchten. Dieſe hatten das Un⸗ gluͤck, zu bemerken, daß die Freiheit von einer Seite angegriffen wurde, wo ſie am empfindlichſten iſt, durch Beſchraͤnkungen naͤmlich, welche gegen die Preſſe gemacht wurden. 5 Buonaparte hatte es zu ſeiner Politik gemacht, dieſes maͤchtige Werkzeug in ſeiner eiſernen Hand zu halten, indem er wohl einſah, daß ſein Syſtem von Deſpotismus keine ſechs Monate beſtehen wuͤrde, wenn ſeine Handlungen dem Tadel des Publikums und ſeine Angaben dem Widerſpruche und der Kri⸗ tik ausgeſetzt waͤren. Die Bourbons hatten die Feſſeln geloͤst, worin die Freiheit der Preſſe gehalten wurde, und der Geiſt des literariſchen und politiſchen Streites brach mit ſo daͤmoniſcher Heftigkeit hervor, daß er diejenigen, welche ihn aus ſeinen Banden ge⸗ loͤst, in Erſtaunen und Schrecken ſetzte. Ein Schwall von ungezuͤgelter Wuth brach gegen die Bourbonen

los, und mochte die Autoren zu den Worten Kali⸗ ban's berechtigen

Ihr lehrt mich ſprechen, und der ganze Vortheil Iſt daß ich fluchen kann.