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61. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 27. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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51 muͤth. Er fuͤrchtete die algieriſchen Seeraͤuber, und

verlangte, England ſolle ſeinetwegen ins Mittel treten. 3

Er glaubte, oder gab vor zu glauben, daß Brou⸗

lart, Gouverneur von Corſika, der fruͤher Chouanen⸗ führer war, der Freund von Georges Pichegru und andern, dahin von dem Miniſterium Ludwigs XVIII. geſchickt worden ſey, um ihn umzubringen, und daß

geeignete Agenten zu dem Ende von Corſika nach

Elba abgeſandt worden ſeyen*). Er verlangte, man

ſollte ihm einen Plan vorlegen, den Vertrag von

Fontainebleau dahin abzuaͤndern, daß er von ſeinem

Zufluchtsorte entſernt, und zu St. Helena oder St.

Lucia in Gewahrſam gebracht wuͤrde. Es iſt moͤglich, daß dieſe Beſorgniſſe nicht ganz ungegruͤndet waren;

*) Buonaparte hatte befondern Grund, ſich vor Broulart zu fuͤrch⸗ ten. Dieſer Chouanenfuͤhrer war unter der Zahl derjenigen geweſen, welche ihre Waffen niederlegten, als Napoleon das Conſulat antrat, und die Crlaubniß bekommen hatten, in Pa⸗ ris zu wohnen. Ein Freund von Broulart, noch mehr ſchul⸗ dig als dieſer, wuͤnſchte die Erlaubniß zu erhalten, von Eng⸗ land zuruͤckzukehren, wohin er ausgewandert war; er wandte ſich durch Broulart an Napoſeon, von dem er die Weiſung erhielt, ſeinen Freund zur Zurüͤckkunft aufzumuntern. Sobald er in Frankreich landete, wurde er ſeſtgeſetzt, und hingerichtet. Vor Gram und Kummer, das Werkzeug geworden zu ſeyn, wodurch ſein Freund ums Leben kam, floh Broulart nach England. In ſeinem Ingrimm ſchrieb er einen Brief an Na⸗ voleon, und drohte, ihn mit eigener Hand ums Leben zu brin⸗

gen. Die Erinnerung an dieſe Drohung beunruhigte Buona⸗

parte, als er Broulart in Corſika ſich ſo nahe ſah.⸗