46 4 ſuchen. Er ſprach von ſeiner Abgeſchiedenheit, wie Diocletian in den Garten von Salona gethan haben mochte; er ſchien ſeine politiſche Laufbahn fuͤr beendigt anzuſehen, und hauptſaͤchlich damit beſchaͤftigt zu ſeyn, ſolche Punkte in ſeinem fruͤheren Leben aufzuklaͤren, welche von der Welt ſtreng beurtheilt werden konnten. Indem Buonaparte freie und unbefangene Antworten denen, welche mit ihm umgingen, und beſonders Englaͤndern von Rang ertheilte, fand er darin ein bereites Mittel, dem Publikum ſolche Aufklaͤrungen in Betreff ſeines vergangenen Ledens mitzutheilen, wie ſte ſich am beſten ſuͤr ſeine Abſicht eignen mochten. So ſuchte er den Plan der Vergiftung ſeiner Gefan⸗ genen in Syrien, des Blutbads in Jaffa, die Ermor⸗ dung des Herzogs Enghien, und andere Graͤuelthaten nicht zu laͤugnen, ſondern zu beſchoͤnigen. Ein Kai⸗ ſer, ein Eroberer, der ſich vom Kriege zuruͤckgezogen und ſeiner Gewalt beraubt iſt, muß guͤnſtiges Gehoͤr bei ſolchen finden, die das romantiſche Vergnuͤgen haben, ihn ſeine eigene Sache plaͤdiren zu hoͤren. Mildere Anſichten uͤber ſeine Maßregel begannen in Europa in Umlauf zu kommen; und uͤber der Neu⸗ gierde, den gefangenen Souverain zu ſehen und zu bewundern, vergaß man der Verheerungen, die er im Zuſtand der Freiheit angerichtet hatte.
Als der Winter anfieng, konnte man eine Veraͤn⸗ derung in Napoleons Manieren und Gewohnheiten
bemerken. Die Umgeſtaltungen, welche er, auf der⸗


