4⁰ Kongreſſes, der nun die Verhaͤltniſſe Europens feſt⸗ ſetzen ſollte, in Elba zu bleiben; ſollte er jedoch die Weiſung bekommen, auch nach dieſer Zeit da zu bleiben, ſo wollte er ſich dafuͤr verwenden, daß ſeine Stellung einen oͤffentlichen, und wie er nicht zweifle, achtbaren Karakter bekomme.
Napoleon hatte nichts gegen die laͤngere obgleich zweideutige Gegenwart Sir Niel Campbells auf Elba einzuwenden. Im Gegentheil gab er ſich das Anſehen, als faͤnde er Gefallen daran. Geraume Zeit ſchien er ſogar die Geſellſchaft des engliſchen Abgeſandten aufzuſuchen, hielt mehrere Unterredun⸗ gen mit ihm, und ſprach mit anſcheinender Vertrau⸗ lichkeit uͤber oͤffentliche Angelegenheiten. Solche Un⸗ terredungen liegen im Auszuge vor uns, und obgleich es auf der einen Seite augenſcheinlich iſt, daß Na⸗ polrons Aeußerungen im Allgemeinen nach einem vorbedachten Plane eingerichtet waren, ſo iſt doch auf der andern Seite eben ſo gewiß, daß ſein feuri⸗ ges Temperament ihn, wenn er einmal im Fluſſe des Geſpraͤches war, mehr von ſeinen wirklichen An⸗ ſichten entdecken ließ, als er nach kaͤlterer Ueberle⸗ gung haͤtte geſchehen laſſen.
Am 16. September 1814 z. B. hatte Sir Niel Campbell eine dreiſtuͤndige Audienz, waͤhrend welcher Napoleon mit ſeiner Unfahigkeit, laͤnger zu ſitzen, von einem Ende des Zimmers bis zum andern auf und nieder ging, und unaufhoͤrlich ſprach. Er ward


