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tiger zu Werke zu gehen. Wrede ſelbſt wurde in dieſem Augenblick gefaͤhrlich verwundet, und ſein Schwiegerſohn, der Furſt von Oettingen, blieb auf der Stelle. General Fresnel, der das Kommando von Wrede uͤbernahm, ging vorſichtiger zu Werke und brach das Gefecht ab; und die Franzoſen, denen mehr daran lag, uͤber den Rhein zu kommen, als ihren Sieg uͤber die Balern zu vervollſtaͤndigen, folgten dem Kaiſer in der Richtung von Frankfurt. Die patriotiſche That eines deutſchen Muͤllers mag zur Erholung des Leſers hier eine Stelle fin⸗ den. Dieſer Mann, der den Gang des Gefechts beobachtete und ein Korps baieriſchen Fußyolks von einer ſtarken franzoͤſiſchen Kavallerieabtheilung hart bedraͤngt ſah, hatte die Geiſtesgegenwart, die Schleuße ſeines Muͤhlgrabens aufzuziehen, ſobald die Baiern wieder heruͤber waren, und ſolchergeſtalt Zwiſchen ſie und ihre Verfolger eine Schranke zu ſetzen, ſo daß die Infanterte Halt machen und ſich wieder in Schlachtordnung ſtellen konnte. Der be⸗ ſonnene Mann erhielt von dem Koͤnig von Baiern
eine lebenslaͤngliche Penſton zur Belohnung.
Die Franzoſen ſollen in dieſem hitzigen Gefechte gegen 6000, die vereinigten Baiern und Oeſterrei⸗ cher aber mehr als 10,000 Mann derloren haben. Dieſer neuen Gefahr entgangen, kam Napoleon am Zoſten Oktober zu Frankfurt an, und verließ am Iſten
November eine Stadt, die bald andere Gaͤſte uſ⸗ W. Scott's Werke⸗ 1.VIII. 5
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