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58. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 24. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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60 aber, um in ſeine eigenen Staaten zuruͤckzukehren und ſein Schickſal von dem Napoleons zu trennen. Wie von einer Ahndung ergriſſen, daß er ihn nie wieder ſehen wuͤrde, umarmte Buonaparte ſeinen langjaͤhrtgen Waſſengenoſſen, als er Abſchied von ihm nahm. zu wiederholten Malen.

Die Polen, die noch bei der Armee waren, be⸗ nahmen ſich auf eine ſehr edelmuͤthige Weiſe. Na⸗ poleon ſah ſich genoͤthigt, es ihrem Ehrgefuͤhl an⸗ heimzuſtellen, ob ſie noch laͤnger in ſeinem Dienſte bleiben oder ihn in dieſer Kriſe verlaſſen wollten. Manche von ihnen hatten ſo lange unter ſeinen Fah⸗ nen gedient, daß der Krieg ihr Handwerk und das franzoͤſtſche Lager ihr Vaterland geworden war. Aber viele andere hatten in dem ruſſiſchen Feldzug die Waffen ergriffen, in der Abſicht, Polen von dem druͤk⸗ kenden Joche der Fremden zu befreien. Sie waren

von Napoleon getaͤuſcht worden, und hatten dies nicht vergeſſen; aber ſie dachten zu edel, um in dieſer Kriſe das an ihnen veruͤbte Unrecht zu raͤchen, und beſchloſ⸗ ſen einmuͤthig, die Fahnen Napoleons nicht fruͤher zu verlaſſen; als bis ſie ihn uͤber den Rhein in Si⸗ cherheit gebracht haben wuͤrden, und behielten ſich aber das Recht vor, alsdann auszutreten— ein Recht, von welchem auch viele Gebrauch gemacht haben.

Napoleon brachte faſt zwei volle Tage in Erfurt zu, um ſeine Truppen wieder zu organiſiren, wobei ihm die dortigen Magazine und Vorraͤthe an Ausruͤſtungsge⸗