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hier bewies, ging Schoͤnfeld doch verloren. Dieſes ſchoͤne Dorf bildet beinahe eine der noͤrdlichen Vor⸗ ſtaͤdte Leipzigs, und Napoleon ſchickte umſonſt feine Reitergarde, um das Vorruͤcken des Kronprinzen aufzuhalten. Dieſer uͤberwaͤltigte allen Widerſtand und trieb Ney hart an die Thore von Leipzig zuruͤck. Dies war das letzte Aufbrauſen der Schlacht an die⸗ ſem Tage; auf das Signal von drei Kanonenſchuͤſſen wurde das Schlachtfeld den Todten und Verwunde⸗ ten uͤberlaſſen.— DOpbgleich die franzoͤſiſche Armee an dieſem ſchreck⸗ lichen Tage ihre Stellung ſtandhaft behauptet hatte, ſo ſchien ſie ſich doch nicht laͤnger in und zunaͤchſt bei⸗ Leipzig halten zu koͤnnen. Die Alliirten waren ih⸗ nen ſo nahe gekommen, daß ihre Angriffe am drit⸗ ten Tage uͤbereinſtimmender und gleichzeitiger werden mußten, als je. Die Ueberzahl wurde nach dem gro⸗ ßen Blutbade der vergangenen Tage noch wirkſamer, aus dem einfachen Grunde, well die ſtaͤrkere oder zahlreichere Armee mehr Menſchen aufs Spiel ſez⸗ zen konnte. Auch ſagt Baron Fain, die Franzoſen haͤtten in den vier letzten Tagen die enorme Sum⸗ me von 250,000 Kugeln verfeuert, und es ſeyen nur noch 16,000 Patronen uͤbrig geweſen, die kaum zu einem zweiſtuͤndigen Feuer genügten. Dies war dem Umſtande zuzuſchreiben, daß man den großen Artille⸗ riepark nach Torgau gewieſen hatte, was zum Be⸗ weiſe dient, wie wenig Napoleon, als er Dresden⸗


