Teil eines Werkes 
58. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 24. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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4² ſo wichtigen Faͤllen nicht die Initiative nehmen, nicht ohne Vorwiſſen und Befehl des Kaiſers handeln. Man behauptet auch, Napoleon habe wirklich befoh⸗ len, drei Bruͤcken zu ſchlagen; es ſey aber in die⸗ ſem ungluͤcklichen Feldzuge ſelten etwas zu Stande gekommen, wenn er nicht ſelbſt darnach ſehen konnte. Es iſt aber auch nichts dergleichen wirklich verſucht worden, außer in dem ſogenannten Richtergarten, wo die Bruͤcke, außerdem, daß ſie, wie die ſteinerne Bruͤcke, durch die Stadt fuͤhrte, aus zu ſchlechten Materialien erbaut wurde. Vielleicht verließ ſich Napoleon auf das Ergebniß der Sendung von Meer⸗ veldt; vielleicht hoffte er noch immer insgeheim, der Ruͤckzug koͤnnte unnoͤthig werden; vielleicht war end⸗ lich der Gedanke an dieſes Manͤper fuͤr ihn ſo ab⸗ ſchreckend, daß er dadurch vermocht wurde, die hiezu noͤthigen Vorkehrungen einem Andern zu. uͤberlaſſen; gewiß iſt es, daß man bei dieſem Geſchaͤft nicht mit dem gehoͤrigen Nachdruck verfuhr. Doch blieb das Dorl Lindenau auf dem linken ufer gehoͤrig beſetzt. Der 12te verſtrich, wie wir bereits erwäͤhnt ha⸗. ben, auf beiden Seiten unter Zuruͤſtungen ohne wirk⸗ liche Feindſeligkeiten; nur ließ ſich von Zeit zu Zeit in der Entfernung eine Kanonade, gleich dem Brum⸗ men eines koloſſalen Ungethuͤms, hoͤren, zum Vemeis daß der Krieg nur leicht ſchlummere..

Am i8ten Oktober des Morgens um acht uhr entbrannte die Schlacht wieder mit zehnfacher Wuth⸗