31 die Elſter in einem Wieſengrunde und bilden, indem ſie ſich in mehrere Arme theilen, eine Menge von ſumpfigen Inſeln. Ein Feind kann daher der Stadt auf dieſer Seite nur mittelſt der Bruͤcken beikom⸗ men, die uͤber dieſe Fluͤſſe und ihre vielfachen Ver⸗ bindungskanaͤle fuͤhren. Die erſte dieſer Bruͤcken fuͤhrt: nach dem Dorf Lindenau und von da nach Markrannſtaͤdt. Sie iſt ganz nahe bei dem Thor, das nach jenem Dorfe genannt wird. Dieſe Straße iſt die einzige Verbindungslinie zwiſchen Leipzig und dem, Rhein. Auf der Oſtſeite beſchreibt der Fluß Partha einen großen Halbkreis um die Stadt und ſchließt weite Ebenen mit verſchiedenen Huͤgeln und Hoͤhenpunkten ein, auf denen ſich eine vortheilhafte Stellung nehmen laͤßt. Auf der Suͤdſeite iſt das Terrain ungefaͤhr eben ſo beſchaffen, nur etwas wel⸗ lenfoͤrmiger; von den dortigen Hoͤhenpunkten heißt einer, wahrſcheinlich von den Zeiten von Guſtav Adolph her, die Schwedenſchanze, ein anderer die Schaͤferei von Meusdorf. Dieſer Terrainabſchnitt endet an der Pleiße. Man bemerkt auf demſelben eine Menge von Doͤrfern, die in den ſchrecklichen Tagen, welche wir jetzt beſchreiben wollen, einen hi⸗ ſtoriſchen Namen gewonnen haben. Unweit Konne⸗ witz beginnt der von der Pleiße und Elſter durch⸗ ſchnittene Sumpfboden.
Auf dieſe letztgenannte Linie ſah man am 15ten Oktober die Kolonnen der großen Armee der Alllir⸗
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