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57. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 23. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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03 beigerufen und ſelbſt Murat, der mit ſeinem Schwa⸗ ger nicht ſehr gut ſtand, kam aus ſeiner ſchoͤnen Hauptſtadt Neapel herbei, um das Vergnuͤgen zu haben, ſeinen Saͤbel gegen ſeine alten Freunde, die Koſacken, zu ſchwingen.

Die Ruͤſtungen der Alllirten waren nicht weni⸗ ger großartig. Der Beitritt der Oeſterreicher hatte in Boͤhmen 120,000 Mann zu ihrer Verfuͤgung ge⸗ ſtellt. Hiezu kamen 80,000 Ruſſen und Preußen, welche die ganze Macht auf 200,000 Mann brachten. Schwarzenberg war zum Oberfeldherrn dieſer ſoge⸗ nannten großen Armee der Allifrten gewaͤhlt wor⸗ den eine gluͤckliche Wahl, nicht nur weil dadurch dem oͤſterreichiſchen Kaiſer, der in einem ſo kritiſchen Augenblicke der Coalition beigetreten war, ein paſ⸗ ſendes Kompliment gemacht wurde, ſondern auch we⸗ gen der militaͤriſchen Talente, des trefflichen Ver⸗ ſtandes, richtiger Beurtheilung und dem geſaͤlligen

. Weſen von Schwarzenberg. Dieſe Eigenſchaften kann

zwar kein General entbehren, derjenige bedarf der⸗ ſelben aber ganz beſonders, dem die kißliche Aufgabe geworden iſt, eine Armee, die aus Truppen verſchie⸗ dener Staaten beſteht, zu befehligen. Dieſes große Heer lag in und um Prag hinter dem Erzgebirge, bereit, Sachſen zu uͤberziehen, ſobald ſich eine Ge⸗ legenheit zeigen wuͤrde, Dresden zu uͤberrumpeln. Eine zweite, aus 80,00 Ruſſen und Preußen

beſtehende Armee, die man die ſchleſiſche Armer