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war ſein letzter Verſuch dieſer Art. Von Natur nicht unternehmend, im Alter der Behutſamkeit, ge⸗ blendet durch die gluͤcklichen Folgen ſeines zaudern⸗ den Verfahrens in der Stellung von Tarutino, hatte er ſein Syſtem, ſo wenig als moͤglich zu wagen, ſo liebgewonnen, daß er nicht mehr davon laſſen konnte. Vergebens ward ihm vorgeſtellt, daß die ruſſiſchen Truppen im beſten Zuſtande ſeyen, und daß man ge⸗ gen die aufgeloͤsten und entmuthigten Franzoſen Al⸗ les wagen koͤnne, mit den braven Soldaten, die ſich mit der franzoͤſiſchen Armee, als ſie noch in voller Kraft war, gemeſſen und, wenn gleich von ihr ge⸗ ſchlagen, in der auf die Schlacht gefolgten Nacht die⸗ ſelbe noch in ihrem Lager gehoͤhnt und ſogar noch den Wahlplatz behauptet hatten. Haͤtte Suwarow oder der edle Bagration(der Gott der Armee, wie ſein ruſ⸗ ſiſcher Name beſagt) wieder aufleben koͤnnen; oder waͤre ein Varclay de Tolly, ein Bennigſen oder Mi⸗ loradowitſch ermaͤchtigt worden, zur rechten Zeit zu handeln, ſo wuͤrde Napoleon, aller Wahrſchelnlichkeit nach, den Kremlin, nicht als Sieger, ſondern als Kriegsgefangener, wieder geſehen haben. Allein Ku⸗ tuſof wollte die Vernichtung der franzoͤſiſchen Armee vollends dem Klima uͤberlaſſen. Er war entſchloſſen, nicht das mindeſte zu wagen, nur Nachleſe zu hal⸗ ten und dem Werk der Elemente nicht mit dem Schwert vorzugreifen. Sein Hauptplan war, die Ar⸗ mee Napoleons in der Flanke zu begleiten, dieſelbe


