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Das mittlere Koros unter Davouſt, der die Fuͤh⸗ rung des Nachtrabs an Ney abgegeben hatte, ſetzte ſeinen Marſch von Wiazma nach Dorogobuſch fort, wo ſeine Noth aufs Hoͤchſte ſtieg. Zu dem Unwetter geſellte ſich der aufdringende Feind und der Hunger. Die Soldaten, die ſich nach allen Richtungen verlie⸗ fen, um Lebensmittel aufzuſuchen, fanden keine, und blieben dann aus Ermattung zuruͤck. Viele von ih⸗ nen fielen den ergrimmten Bauern in die Haͤnde, und wurden von dieſen erſchlagen oder nackt ausge⸗ zogen, und auf die Straße zuruͤckgetrieben.
Den Truppen des hinterſten Korps, oder des Nachtrabs, erging es wo moͤglich noch ſchlimmer. Ueberall, wo ſie hinkamen, fanden ſie die Haͤuſer ab⸗ gebrannt, und der Feind ſetzte ihnen um ſo grimmi⸗ ger zu, als ſie die Letzten waren, an denen er ſeine Wuth auslaſſen konnte. Doch bewies Ney fortwaͤh⸗ rend eine Seelenſtaͤrke und Entſchloſſenheit, die man wohl ſelten geſehen. Bei dem Uebergang uͤber den Dnieper, wo der Feind heflig aufdrang und Alles ſchon verloren ſchien, ergriff der Marſchall eine Mus⸗ kete, um die wenigen Leute, die er zum Stehen bringen konnte, zu ermuthigen; und ſo gelang es ihm gegen alle Erwartungen der Ruſſen wie der Franzoſen, ſeinen Nachtrab auf das andere Ufer zu bringen, verlor aber auf dieſem ungluͤcklichen Fleck einen großen Tyeil ſeines Geſchuͤtzes und viele Mannſchaft. Ney's Nuͤckzug war ein endloſer ver⸗


