Delzons damit beſchaͤftigt, das ſuͤdliche ufer, auf welchem die Stadt liegt, wieder zu gewinnen. Durch ſeine Ankunft ermuthigt, drang Delzons wieder uͤber
die Bruͤcke vor, trieb die Ruſſen zurück und kam bis
in die Mitte des Staͤdtchens, wo er von einer Ku⸗ gel niedergeſtreckt wurde. Sein Bruder, der den Leichnam des Generals von der Stelle ſchaffen woll⸗ te, ward gleichfalls getoͤdtet. General Guilleminot, der hierauf das Kommando uͤbernahm, warf ſogleich eine ſtarke Abtheilung in die Kirche, die waͤhrend
des Gefechts als Zitadelle benutzt wurde. Die Ruſ⸗
ſen kamen noch einmal und warfen Guilleminot bis an die Bruͤcke zuruͤck. Er ward aber von Eugen un⸗ terſtuͤtzt, der nach einigen kleineren Angriffen eine ganze Diviſion ins Gefecht brachte. Mala⸗Yarowslavetz kam jetzt wieder in die Ge⸗ walt der Franzoſen; aber auf der Ebene jenſeits der Stadt ſah man ſchon die ganze Armee von Kutu⸗
ſoff, ungefaͤhr 100,000 Mann ſtark, in einer vortheil⸗ haften Stellung, die ſie durch Verſchanzungen noch
zu verſtaͤrken ſuchte. Die Franzoſen wurden von fri⸗ ſchen Truppen wieder in das Staͤdtchen zuruͤckgetrie⸗ ben, das aus hoͤlzernen Hütten beſtand und jetzt im Feuer aufging, ſo daß Malo⸗Yarowslavetz nochmals verlaſſen werden mußte. Die elenden Truͤmmer wur⸗ den fuͤnf Mal genommen und verloren. Als end⸗
lich Napoleon mit dem Hauptkorps ankam, fand er die Franzoſen noch im Beſitze der beſtrittenen Brand⸗
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