29 land ſeit fuͤnfzig Jahren auf die Angelegenheiten von Europa ausuͤbt, ein Ziel ſetzen. Damit war der Zweck des Krieges ausgeſprochen; Rußland ſollte nach Aſten zuruͤckgeworfen werden und aufhoͤren, eine europaͤtſche Macht zu ſeyn.
Die Sprache des ruſſiſchen Kaiſers zu ſeinen Soldaten war maͤnnlicher, beſonnener und faß⸗ licher, und nicht mit jener prophetiſchtoͤnenden Be⸗ redſamkeit gewuͤrzt, die einen ſchlechten Geſchmack verraͤth und zwar dem großen Haufen, wenn es gut geht, gefaͤllt, aber zur bitterſten Satyre wird, wenn das Gluͤck der Weiſſagung nicht laͤchelt! Alerander „petheuerte ſeinen unterthanen, zur Erhaltung des Friedens alles Moͤgliche, aber leider vergebens, ver⸗ Jucht zu haben.„Es bleibt jetzt nichts uͤbrig,“ ſagte er,„als nach Anrufung des hoͤchſten Weſens, des Zeugen und Raͤchers der gerechten Sache, unſere Heere den fe dlichen entgegenzuſtellen. Es iſt un⸗ nöthig, die Gnerale, Offiziere und Soldaten zu er⸗
innern was von ihrer Treue und ihrem Muthe er⸗ Awartet wird; das Blut der alten Slaven wallt in athren Adern. Soldaten, Ihr fechtet fuͤr Eure Re⸗ ligion, Eure Freiheit und Euer Vaterland. Euer Kaiſer iſt unter Euch, und Gott iſt der Feind des Angreifers,“ Wie die Sprache der beiden Herrſcher⸗ ſor war auch ihr Operationsplan verſchieden, Buonaparte blieb bei ſeiner gewohnten Kriegsweiſe. Sein Plan


