114 der deßwegen ablehnt.— Preußen wird zu einem Beltrage mit Frankreich gezwungen.— Verhältniſſe zwiſchen Oeſterreich und Frankreich,— Buonavarte macht ſich gegen Oeſterreich verbinde lich, Polen nicht zu revolutioniren.— Er begeht einen. voliti ſchen Fehler, indem er ſich nicht um eine Antan⸗ mit oer Pforte
vewirbt. S 1l9.
Die verſchiedenen Maͤchte, die da hößts und letzte Wageſtuͤck Napoleons mehr oder weniger foͤr⸗ dern oder behindern konnten, waren im Norden von Europa Daͤnemark, Sachſen, Schweden und Preußen, im Suͤden Veſterreiih und däs rürttiche Reich. 4 Danemark und Sachſen waren der Snthe eanke reichs ganz ergeben; aber die erſtere Macht, die ihre Matroſen an Napoleon uͤberlaſſen hatte, konnte ihm keine Landtruppen geben. Sie hatte deren kaͤum genug, um ſich gegen irgend einen Angrif von Stzweden oder England zu vertheldigen. 1l2
Auch Sachſen hielt es mit Napoleon, der deſſen Geblet erweitert und den Kurfuͤrſtenhut ſeines Be⸗ herrſchers in eine Koͤnigskrone verwandelt hatte. Im Falle der Wiederherſtellung von Polen mußte der Koͤnig von Sachſen vorausſichtlich das Groß⸗ herzogthum Warſchau verlieren. Da er aber nur wenig Nutzen davon hatte und auf Entſchaͤdigung rechnen konnte, ſo blieb er, ungeachtet dieſer Aus⸗ ſicht, ein entſchiedener Anhaͤnger Napoleons.
Anders verhielt es ſich mit Schweden, das ſeit
Franz dem Erſten Frankreichs natuͤrlicher Alllirter gegen Rufland geweſen, dem es als Nachbar im


