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54. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 20. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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96 faͤnge eines unabhaͤngigen Staates, mit welchen, wie ſich die Gelegenheit darbot, auch der ruſſiſche und öſterreichiſche Antheil Polens vereinigt werden ſollte? Wozu dieſe Milikaͤrſttaße aus Sachſen mit Warſchau durch Schleſten? ſo frugen diejenigen Staatsmaͤn⸗ ner, die der altruſiſchen oder antifranzoͤſtichen Par⸗ tei angehoͤrten.Will ſich Frankreich nicht etwa da⸗ durch ein Mittel vorbehalten, eine uͤberlegene Trup⸗ yenmacht in das Großherzogthum zu briugen, um zur gelegenen Zeit dem ruſſiſchen Reiche die reichen 3 polniſchen Provinzen wieder zu entreißen, welche die große Kathartna demfelben einverleibt hatte? Warum, ſo frugen dieſelben Staatsmaͤnner,ſoll Fraakreich zufolge einer ausdruͤcklichen Beſtimmung des tilſiter Vertrags bis zum Seefrieden hin im Beſitz von Danzig bleiben? Iſt es nicht im Falle eines Krieges mit Rußland zu einem Waffenplatze beſtimmt, und muß nlcht Napoleon in demſelben Au⸗ genblick, als er mit Alerander perſönliche Freund⸗ ſchaft ſchloß, die Wahrſcheinlichkeit eines ſolchen Krie⸗ ges berechnet haben? Die Beſtimmungen des Frledens von Schoͤnbrunn vetmehrten noch dieſen Verdacht. Durch den ge⸗ nannten Friedensvertrag wurde ganz Weſtgallizien mit der Stadt Krakau und andern Gebietstheilen von Oeſterreich abgeloͤst und zu dem Großherzogthum Warſchau geſchlagen. Man wollte darin einen neuen Beweis ſehen, daß Napoleon mit der Wlederherſtel un