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2) Die Geſchichte des ungluͤcklichen Johann Huß und des Conſtanzer Conciliums unterhaͤlt unſern Abſcheu gegen das Reich der Finſter⸗ niß i ind durchdrungen von ihm begreift man klarer,
Geiſt und Wohlthat der Kirchenreformation, und begleitet man mit erhoͤhtem Intereſſe
5) den Heldenkampf der 3
Niederlaͤnder fuͤr ihre Befreiung vom
Spaniſchen Joch.
Dieſes dritte Gemaͤlde muß auch in der drangvoll⸗ ſten Zeit einen troͤſtenden Eindruck geben.
4) Auch die Geſchichte der
Bildung der Schweizerſchen Eidsge⸗
noſſenſchaft,
das vierte Bild in unſerer Galerie, wird den Freun⸗ den der Freiheit willkkommen ſeyn; der eigenthuͤmliche Reiz deſſelben, wie jene des herrlichen Schweizer lan⸗ des erhalt ſich auch bei taͤglicher Betrachtung.— Als minder erfreuende, doch gleich lehrreiche Gegenſtuͤcke folgen 6) und 7), die Geſchichte des
Bauernkrieges in Teuſchland und jene der Ligue in Frankreich; zweier verungluͤckter und des Verungluͤckens werther Unternehmungen dort eines durch Mißhandlung in Wuth gebrachten Voleshaufens, hier einer theils herrſch⸗ ſuchtigen, theils fanatiſchen Partei. Sohlechtigkeit der Pubrun dord, und Schlechtigkeit der Zwecke hier er⸗ klaͤren den Ausgang und laſſen ihn ſelbſt wuͤnſchen. Dagegen ſpr chen 7) und 8) die Geſchi nte der
Vertreibung der Stuarts und jene der
Nordamerikaniſchen Revolution
ein reines, acht humanes und buͤrgerfreundliches In⸗ tereſſe an, als die glorreichſten, entſcheidendſten, mak⸗ kelfreiſten und fruͤchtereichſten Triumphe des Rechts uͤber die Anmaßung, und als hoͤchſt impoſante Lehren fuͤr despotiſche Machthaber. 3
Auch Nr. 9. Geſchichte des verhaͤngnißreichen


